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Neue Ferkelfütterung



Babyferkelfütterung

Bereits seit vielen Jahren setzen wir als Alternative zur Trockenfütterung bei Aufzuchtferkeln Flüssigfütterungen ein. Es werden verschiedenste Bestände, von 500 bis 6000 Plätzen, mit unserer Ferkel- Flüssigfütterung versorgt.
Dabei gibt es sowohl Betriebe, die Ihre Tiere einphasig aufziehen, als auch Betriebe, die die Ferkel bei einem Gewicht von 12 bis 18 kg LG umstallen und dann in einem Vormastbereich bis zu einem Gewicht von 28 bis 45 kg halten.
Das Haupt- Einsatzgebiet unserer Ferkel-Flüssigfütterung ist die Versorgung von Tieren von 4 bis 28 kg Lebendgewicht.

Die wichtigsten Punkte, die bei einer Ferkel-Flüssigfütterung erfüllt sein müssen, sind die allgemeine Hygiene, die Behälterhygiene und die Leitungshygiene.

Diese Anforderungen werden bei unseren Ferkel-Flüssigfütterungen durch folgende Maßnahmen erfüllt.
Anmischbehälter und Rührwerk sind komplett aus V2A gefertigt. Der Anmischbehälter hat einen runden Querschnitt und ermöglicht dadurch nicht nur ein ruhiges Rührverhalten sondern auch das Fehlen von (Schmutz-) Ecken. Durch das spezielle Rührwerk lassen sich kleinere Mischungen erstellen.

Der Anmischbehälter hat einen Nutzinhalt von ca. 200 Liter. Er ist spitzkegelig gefertigt, so dass auch kleinste Futtermengen angemischt werden können.
Für größere Bestände sind auch Behälter in den Größen 350, 600 und 1000 Liter lieferbar.


Optimale Sauberkeit im Behälter
Für eine optimale Sauberkeit im Behälter sorgen Spüldüsen, die mit Hochdruck die Behälterwände reinigen. Die Reinigungszeiten werden ganz individuell im Procom programmiert.

Die Futtermischungen für die einzelnen Tröge werden über eine Kreiselpumpe in die Futterleitung eindosiert und von dort per Luftdruck weiter in den Ferkeltrog gedrückt.
 

Optimale Sauberkeit in den Rohrleitungen
Bei unserer Ferkel- Flüssigfütterung wird immer eine kleine Menge Frischwasser hinter der Futtersäule mit in die Leitung gedrückt. Diese „Wassersäule" wird dann mit Druckluft durch die ganze Leitung bis in den Trog befördert. Das Futter in der Leitung wird dabei vor der Wassersäule hergeschoben. Durch das Wasser wird die Leitung sehr gut gereinigt.

Am Ende des Tages kann eine Säuremischung durch die Leitung gepumpt werden, um somit die Futterleitung noch besser zu reinigen.


Fresszeitgesteuerte Fütterung
Diese Fütterung erlaubt eine zeitnahe Anpassung der Futtermengen an den Bedarf der Tiere. Die Sensoren werden in kurzen Zeiträumen abgefragt, um zu ermitteln, in welcher Zeit der Futtertrog leergefressen wurde. Aus der ermittelten Zeit wird dann die nachfolgende Futtermenge berechnet.


  PDF-Download Flüssigfütterung

Ablauf der Babyferkelfütterung

a)  Mischen
Die durch Sensorabfrage oder Mengenvorgabe ermittelte Futtermenge wird angemischt; bzw. es wird überprüft, ob noch genügend Futter im Mischbehälter ist. Die aus Tieranzahl und Futterkurve berechnete Menge Futter wird angemischt. Wahlweise kann für einen Trog oder für eine Futtergruppe angemischt werden.
 
b)  Füttern:
Die fresszeitgesteuerte Fütterung erlaubt eine zeitnahe Anpassung der Futtermengen an den Bedarf der Tiere. Die Sensoren werden in kurzen Zeiträumen abgefragt, um zu ermitteln, in welcher Zeit der Futtertrog leergefressen wurde. Aus der ermittelten Zeit wird dann die nachfolgende Futtermenge berechnet. Die einzelnen Futtermischungen werden, in Abhängigkeit von der Tieranzahl, an den Futterventilen ausdosiert. Die Tröge werden mit dem auszudosierenden Futter beschickt, bis der Anmischbehälter leer ist. Dann wird die nächste Mischung für eine Tiergruppe angemischt.
 
c)  Leitungsreinigung bzw. -hygiene:
Durch das beschriebene Fütterungssystem wird das Futter immer durch eine kleine Menge Frischwasser hinter der Futtersäule per Luftdruck restlos ausdosiert. Dadurch wird die Futterleitung sehr gut gereinigt. Die Anlage ist für Phasenfütterung ausgelegt. Verschiedene Mischungen können nacheinander, entsprechend des Lebensabschnittes, durch eine gemeinsame Hauptleitung an zusammenliegenden Ventilen, in den jeweiligen Abteilen, ausdosiert werden. Gemäß dem Lebendgewicht der Tiere werden verschiedene Mischungen vom Fütterungscomputer Procom pro Tag (entsprechend der Zunahme der Tiere) miteinander verschnitten, so dass die Tiere ohne merklichen Übergang von einer eiweißreichen auf eine eiweißärmere Mischung umgestellt werden.